Wochenchronik: 24. - 28. 11. 2008
Dienstag, 02.12.2008, 12:09am
Der amerikanische Botschafter William Taylor sorgte für die Überraschung in dieser Woche: In einem Interview mit der Zeitung "Golos Ameriki" erklärte der Botschafter, dass die Ukraine nicht dem NATO Membership Action Plan im Dezember beitreten solle, sondern gleich Mitglied werden.
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Wochenchronik: 17. - 21. 11. 2008
Montag, 24.11.2008, 10:44pm
Zwei Meldungen überraschten die interessierten Beobachter in dieser Woche schon:
Premierministerin Julia Timoschenko erklärte, dass sie gegebenenfalls bereit sei das Amt aufzugeben, um eine neue Koalition zu ermöglichen. Bisher hatte sie sich standhaft geweigert ihren Stuhl zu räumen. Ob ihr Angebot zum Durchbruch führt, kann angezweifelt werden, denn an der Pattsituation im Parlament ändert sich dadurch nichts.
Durch einen Kabinettsbeschluss ist die nationale Agentur zur Vorbereitung der Euro 2012 aufgelöst worden. Eine überraschende Maßnahme, denn die Premierministerin und auch der Präsident führen den Vorsitz in verschiedenen Gremien, die die Arbeit der Agentur koordinieren und kontrollieren sollten. Ob das nun neu gegründete Koordinierungsbüro innerhalb des Regierungsapparates effektiver arbeiten wird, ist anzuzweifeln.
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Regierung beharrt trotz WTO-Pflichte auf Einschränkung für Autoimport Ministerium für industrielle Politik fürchtet Finanzcrash einheimischer Autohersteller.
Samstag, 22.11.2008, 05:47pm
Regierung beharrt trotz WTO-Pflichte auf Einschränkung für Autoimport Ministerium für industrielle Politik fürchtet Finanzcrash einheimischer Autohersteller.
Die ukrainische Regierung will den Autoimport einschränken. Das erklärte der Minister für industrielle Politik der Ukraine Wolodymyr Nowyzkyj vor der Presse am heutigen Dienstag. Ihm zufolge solle diese Sondermaßnahme die Finanzlage einheimischer Autohersteller wesentlich verbessern. Bekanntlich hat die Ukraine kein Recht nach dem WTO-Beitritt, den Autoimport irgendwie einzuschränken. Die aktuelle Finanzkrise hat die Autoproduktion und Autoabsatz in der Ukraine spürbar betroffen.
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Kommunisten auf Krim rufen zum Boykott Holodomortrauertages auf Fälschung und Lüge vorgeworfen.
Samstag, 22.11.2008, 05:45pm
Kommunisten auf Krim rufen zum Boykott Holodomortrauertages auf Fälschung und Lüge vorgeworfen.
Die Kommunisten auf der Halbinsel Krim rufen zum Boykott des 75. Holodomortrauertages auf. Das erklärte der Parlamentsabgeordnete aus der Fraktion der Kommunisten Leonid Gratsch am heutigen Mittwoch vor der Presse. Ihm zufolge beruhe dieser Trauertag auf Fälschung, Lüge und fragwürdiger Faktenhuberei. Nach den Worten von Gratsch verfolge man damit das Ziel, Feidseligkeiten gegen Russland zu schüren.
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Ukraine erhält erste Milliardenüberweisung des IWF
Montag, 10.11.2008, 09:07pm
Kiew (AP) Die Ukraine hat am Montag die erste Tranche eines Notkredits des Internationalen Währungsfonds (IWF) bekommen. 4,5 der insgesamt 16,5 Milliarden Dollar seien bei der Zentralbank eingegangen, erklärte Finanzminister Viktor Pynsenyk.
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Ukraine will Russlands Präsenz auf der Krim nicht verlängern
Donnerstag, 23.10.2008, 08:56pm
Kiew (AP) Die Ukraine hat eine Verlängerung des russischen Pachtvertrags für die Militärbasis auf der Krim am Donnerstag kategorisch abgelehnt.
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Timoschenko beschwört in Finanzkrise Einheit von Ukraine
Montag, 20.10.2008, 09:31am
Angesichtsder Bedrohung durch die weltweite Finanzkrise hat dieukrainische Regierungschefin Julia Timoschenko dierivalisierenden politischen Kräfte des Landes zurEinheit aufgerufen.
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Aufforderung zu Lösegeldzahlung für gekaperten ukrainischen Frachter
Montag, 13.10.2008, 07:20pm
Angehörige erhöhen Druck auf Kiew - Somalische Piraten erwägen Verlängerung des Ultimatums
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Streit über vorgezogene Wahl in der Ukraine Wochenendzusammenfassung
Sonntag, 12.10.2008, 01:02pm
Timoschenko und Juschtschenko ziehen vor Gericht - Machtkampf zwischen Regierungschefin und Präsident verschärft sich
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Ukraine: Timoschenko zweifelt an Wahltermin im Dezember
Samstag, 11.10.2008, 11:54am
Dieukrainische Regierungschefin Julia Timoschenko hat sichskeptisch über die von Präsident ViktorJuschtschenko im Dezember angesetzten, vorgezogenenParlamentswahlen geäußert.
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