Die Halbinsel im Schwarzen Meer ist von einem sehr angenehmen Klima gesegnet. Gerade der Südosten der Insel ist seit jeher ein Ferienziel von Zaren und anderen Adelshäusern gewesen. Uns schon früher siedelten hier viele, die es sich gerne gut gehen ließen: Hier waren Handelsstützpunkte der Genueser, die alten Griechen waren schon vorher dort. Die Krim war immer eine Region, die jeder gerne für sich beanspruchte.
Reiseziele und Sehenswürdigkeiten auf der Krim gibt es in Hülle und Fülle. Zunächst die einmaligen Trolley-Busse, die den Flughafen in Simferopol mit den Ferienorten im Süden verbinden. Der Weg führt sie durch das Krimgebirge – die Trolleybus-Strecke ist die längste derartige Strecke der Welt. Das „Schwalbennest“ bei Jalta ist weltbekannt und für Touristen auf der Krim ein Muss. Genießer kommen in den zahlreichen Weingütern, allen voran das staatliche Forschungsweingut bei Massandra, auf ihre Gaumenkosten. Die Ferienorte sind inzwischen gut ausgebaut und versprechen für die Touristen allerlei Kurzweil – vom Minigolf bis hin zu ehemaligen Armeedelphinen im „Streichelzoo“. Das jährlich Stattfindende Kazantip-Festival ist seines Zeichens das aktuell größte und längste Rave-Festival der Welt.
Die Landschaft ist abwechslungsreich, mit den Ebenen im Norden, dem Krimgebirge und den sonnigen südlichen Stränden findet eigentlich jeder etwas nach eigenem Gusto.
Für die Krim braucht man seit der so genannte „orangenen Revolution“ in der Ukraine nicht einmal mehr ein Visum. Die Anreise kann mit der Bahn oder bequem mit dem Flugzeug zum internationalen Flughafen von Simferopol erfolgen – inzwischen gibt es aus Deutschland und Österreich sogar bereits Linienflüge. Warum also nicht die Krim als Ferienziel ins Auge fassen?
Quelle: http://www.downunder-reporter.de/2007/01/10/warum-eigentlich-nicht-mal-urlaub-auf-der-krim/